Mit viel Einsatz hat unser ehemalige Vorstand Hans-Jürgen Bahr, eine Chronik zum 100. Geburtstag des HSCs im Jahre 1993 mit Hilfe von Festschriften und Aufzeichnungen weiterer Mitglieder zusammengetragen. In den folgenden Jahren hat er diese weitergeführt und so sind die folgenden Chroniken entstanden, die die rund 130 Jahre des HSCs genauer beleuchten.

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2018

Ein Amateurverein lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Sie werden oft übersehen, weil sie bescheiden agieren. Stellvertretend für diese „stillen Helfer“ möchte ich Jörg Krautheim erwähnen, besser bekannt als „Krauti“. Er spielte selbst im HSC Fußball und trainierte permanent eine Jugendmannschaft. Aber nicht die LeistungsRiege, sondern die 3. oder 4. Mannschaft, für die sich nur schwer ein Trainer finden ließ. Mit viel Geduld und dem Gefühl eines dreifachen Vaters kümmerte er sich um seine kleinen Kicker. Doch nicht nur das: bei der Organisation der Sommerfeste, als Sicherheits-Chef bei Liga-Spielen und vielen anderen Aufgaben ist Krauti zur Stelle, ohne Aufsehen. Ganz nebenbei ist er als selbstständiger Schneidermeister in der List seit Jahrzehnten in unserem Club-Journal mit einer Anzeige vertreten – Ehrensache! Wir sind in unserer Chronik nun im Jubiläumsjahr 2018 angelangt. Der Vorstand hatte beschlossen, keinen kostenträchtigen Festakt zu veranstalten. Er wollte das finanzielle Risiko einer großen Veranstaltung nicht eingehen und das Geld lieber in nachhaltige Projekte investieren. Eine offizielle Jubiläumsfeier fand im Rahmen eines am 22. September im Clubhaus veranstalteten Kommers statt.. Die einzelnen Sparten haben Jubiläums-Veranstaltungen gestaltet, und das Sommerfest am 4. August stand ebenfalls im Zeichen des 125. Geburtstags.

2017

Einigen Mitgliedern der Segel Abteilung wurden die Nord-und Ostsee zu klein. Wo ist viel Wasser, stetiger Wind und Sonne? Rund um die Kapverdischen Inseln. Und dorthin zog es eine Crew unseres Vereins. Mit dabei der Zweite Vorsitzende des HSC, Wolfgang Niggeweg, der einen wirklich lesenswerten Reisebericht über 25 diesen Turn geschrieben hat. Nachzulesen auf unserer Internetseite unter Club-Journal 2/2017. Kurz vor der für den 23.02.2017 angesetzten Jahreshauptversammlung ereilte den Verein die Nachricht vom Tod seines Ehren-Vorsitzenden. Am 18.Februar verstarb Horst Bunge in seinem 86.Lebensjahr. Bunge war schon als Jugendlicher in unserem Verein als Fußballer aktiv. Nach dem 2. Weltkrieg brachte er sich bald in den damals von Ewald Borgmann geführten Verein als Mitglied des Vorstands ein. Als Schriftführer, Pressewart und 2. Vorsitzender erwarb Bunge die Erfahrung um dann selbst 1978 den Vorsitz zu übernehmen. Nach zehn Jahren im Amt übergab er die Verantwortung in jüngere Hände, aber ohne sich selbst zur Ruhe zu setzen. Noch viele Jahre war er im StadtSportbund und im Fußballkreis Hannover führend tätig. Seine Lebensleistung im sportlichen Ehrenamt wurde mit etlichen Auszeichnungen belohnt, die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes war dabei der absolute Höhepunkt. Am 2. März wurde Horst Bunge in einer bewegenden Trauerfeier auf dem Stadtfriedhof Stöcken beigesetzt. Völlig unspektakulär verlief die Jahreshauptversammlung am 23.02.2017, bei der der amtierende Vorstand einstimmig wiedergewählt wurde. Nur 59 stimmberechtigte Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Erfreut konnte die Versammlung unseren neuen Club-Wirt Sharam Hemati mit seinem Team begrüßen. Teile der versprochenen Renovierung der Club Gaststätte war schon erfolgt, weitere „Verschönerungen“ waren in Planung und zwischenzeitlich auch abgeschlossen. Der Verein hatte mit umfangreichen technischen Erneuerungen und dem Verlegen eines neuen Fußbodens einen großen Anteil an der Aufwertung. Die Handball-Abteilung rief in Zusammenarbeit mit dem TuS Bothfeld ein Projekt „Handball kennt kein Handicap“ ins Leben. Kids mit und ohne Beeinträchtigung erlernen gemeinsam das Handballspiel. Zwischenzeitlich erfreut sich diese Bewegung großer Beachtung und Wertschätzung. Die Initiative wurde jüngst mit einem Stern des Sports ausgezeichnet. Es wird noch auf den Mitgliederschwund im Verein einzugehen sein, eine der Ausnahmen ist die Handballabteilung, die schon seit Jahren konstant gut 300 Mitglieder hat. Ein Kompliment an den Spartenleiter Andreas Multhaupt und sein „innerstes“ Team. Über zwanzig Mannschaften sind in seiner Abteilung aktiv. Nicht nur auf die Leistungsmannschaften ist er stolz, sondern vor 26 allem auf seine Minis. Als große Unterstützung hat sich der Förderverein der Handballer erwiesen. Insbesondere wird in einheitliche Sportkleidung investiert. Am 2.Juli kamen die „Roten“, der Wieder-Aufsteiger in die Bundesliga, erneut zum HSC. Rechtzeitig, eine Stunde vor Spielbeginn riss der regenverhangene Himmel auf, und die Sonne begrüßte ca. 1.600 Zuschauer. In einem temporeichen Spiel gewannen die Profis standesgemäß mit 10:0. In der Halbzeit wurde der HSC-Trainer Rainer Behrends mit „warmen Worten“, Blumen und starkem Applaus verabschiedet. Nach siebeneinhalb sehr erfolgreichen Jahren, mit zweimaligem Aufstieg, wollte er ein wenig kürzertreten. Pressewart Norbert Jungclaus schrieb: „wir verlieren nicht nur einen höchst kompetenten Fachmann und Menschenfänger, sondern auch eine äußerst angenehme, positive Persönlichkeit – immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Zahlreiche Helfer machten diesen Fußball-Tag zu einem echten Erlebnis. Ein großes Dankeschön an sie alle, aber auch an unseren Gast Hannover 96, verbunden mit den besten Wünschen für die Bundesliga-Saison 2017/2018. Einem gebührt jedoch eine spezielle Anerkennung, unserem 1. Vorsitzenden, Frank Kuhlmann, der für die Organisation und die Durchführung dieser Spitzenspiele gegen 96 unglaublich viele Stunden und Nerven investiert. Immer wieder trifft man in der Chronik eines so alten Vereins wie es unser HSC ist, auf etwas Besonderes. So widmete Wolfgang Niggeweg einem Mitspieler in seiner Fußballmannschaft 2. Ü40 einige Zeilen im Club-Journal 2/2017. Warum das? Sein Mannschaftskamerad Klaus Müller war 80 Jahre alt geworden. Erst mit Ablauf der Saison 2014/15 beendete Klaus seine aktive Laufbahn, um noch heute regelmäßig zum Training zu erscheinen. Chapeau! Ein wichtiges Thema war auch in den Jahren 2016/17 der schon erwähnte Mitgliederrückgang. Der Auslöser war die wirtschaftlich absolut notwendige Beitragserhöhung in 2016. Sie veranlasste weit über 200 Mitglieder zu kündigen. Sicherlich waren auch viele dabei, die eine schon länger geplante Kündigung, da man das Sportangebot sowieso nicht mehr wahrnahm, nun in die Tat umzusetzen. So sank die Mitgliederzahl von 1788 im Jahr 2015 auf 1495 im Jahr 2018. Der Schwund ging durch alle Abteilungen, außer Handball und Schwimmen, die ihre Mitgliederzahlen stabil halten konnten. Die Tennisabteilung hatte unter den Kündigungen stark zu leiden. Etliche Mitglieder, die schon länger nicht mehr aktiv waren, beendeten ihre „schlummernde Mitgliedschaft“. Doch dieser Schrumpfungsprozess hatte einen positiven Effekt. Die Bemühungen um neue Mitglieder und die Attraktivität der Abteilung wurden extrem verstärkt. War Tennis Ende der Siebziger ein Schmelztiegel der anderen Abteilungen mit dem Ziel, dass alle Mitglieder des Vereins sich hier treffen und spielen konnten. Ein Ausschuss leitete die zu der Zeit über 300 Mitglieder zählende Abteilung mit gemeinsamer Hand. 27 Gesellschaftliches Leben wurde großgeschrieben. Als 1999 der Punktspielbetrieb aufgenommen wurde, stieß dieses nicht auf ungeteilte Zustimmung. Aber die in Mannschaften aktiven Spieler/innen waren begeistert dabei. Besonders die Senioren machten Furore, als Beispiel sei die älteste Truppe um Dieter Kühl genannt. In ihrer Altersklasse dominierten sie über Jahre die Ligen. Der aktuelle Abteilungsleiter Frank Bätje spricht von 90 Prozent aktiven Mitgliedern und einer besonders regen Jugendarbeit. …und alle fassen mit an… In der Mitgliederzahl des Gesamtvereins ist ein Trend zum Positiven zu erkennen. Die Talsohle scheint durchschritten zu sein, auch dank der Bemühungen in den einzelnen Sparten. Der HSC setzt weiterhin auf Qualität und wird damit auch erfolgreich bleiben. Ein Beispiel? Die Bereichsleiterin für Juniorinnen und Frauenfußball, Simone Wehner, nahm am DFB Leadership-Programm mit insgesamt 24 Teilnehmerinnen aus allen Landes-verbänden des Bundesgebiets erfolgreich teil. Als alleinige Vertreterin des NFV absolvierte sie das einjährige Programm mit drei mehrtägigen Modulen und ist jetzt auch in der Frauenförderung innerhalb des NFV tätig. Als Staffelleiterin ist sie nunmehr im Verbandsausschuss für Juniorinnen- und Frauenfußball zuständig. Simone Wehner ist ein Vorbild für das Engagement von Frauen im Ehrenamt und Teil der angesprochenen Qualität im HSC. Wenn in den vorhergehenden Zeilen einige Damen und Herren mit Namen genannt wurden, möchte ich auch einen erwähnen, der für absolute Kontinuität steht, Jens Brummermann. 28 Seit 25 Jahren leitet der 51-Jährige die Tischtennis-Abteilung. Und das mit sehr viel Geschick und „Händchen“. Gern gehört sind seine Berichte anlässlich der Jahreshauptversammlungen. Kurz, charmant und sehr pointiert geht er auf seine Abteilung ein, streift aber auch das Vereinsgeschehen sehr treffend.

2016

Beitragserhöhungen sind von Zeit zu Zeit eine nicht immer gern gesehene Notwendigkeit. Für die Jahreshauptversammlung des HSC am 22.02.2016 hatte der Vorstand einen Antrag auf Erhöhung der Beiträge ausgearbeitet. In vielen vorangegangenen Sitzungen waren Höhe und soziale Verträglichkeit diskutiert worden. Die JHV stieß auf eine außerordentliche Resonanz, 161 Mitglieder waren erschienen. Nach ausführlichen und teilweise emotionalen Diskussionsbeiträgen wurde der Antrag des Vorstands abgelehnt. Da an diesem Abend ein tragfähiger Kompromiss nicht gefunden wurde, musste zu dem Tagesordnungspunkt „Antrag auf Erhöhung der Mitgliedsbeiträge“ eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden. 24 Im Rahmen eines Workshops einigte sich ein Kreis aus Vorstand, Abteilungsleiter/innen und langjährigen Mitgliedern auf einen Vorschlag, der aus dem des Vorstands und zweier Alternativvorschläge aus der JHV nach einigen „umkämpften“ Überarbeitungen entstand. Diesem Antrag auf Beitragserhöhung wurde dann in der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Mai 2016 zugestimmt. Auch an diesem Abend war das Clubhaus mit 136 Mitgliedern sehr gut besucht. In der JHV vom Februar 2016 wurde die Idee eines HSC-Solidaritätsfonds vorgestellt. Aus diesem Fonds sollen Personen bezuschusst werden, die aufgrund ihrer (momentanen) wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht die Kosten für eine Team-Freizeit oder Ähnliches aufbringen können. Dieser Gedanke, dass niemand aufgrund seiner finanziellen Lage eine Fahrt seiner Mannschaft absagen muss, war schon Anlass zum „HansDix-Fonds, dessen Mittel nach fast 20 Jahren erschöpft waren. Der „HSC-Solidaritätsfonds“ wird von drei Mitgliedern des HSC geführt, die über die Vergabe von Mitteln entscheiden. Endlich war es so weit – die Fußballherren hatten den Aufstieg in die Oberliga Niedersachsen geschafft! Mit 70 Punkten und 90:31 Toren wurde unsere Mannschaft ganz souverän Bezirksmeister 2016 und damit Aufsteiger in die Oberliga. Allein an 25 von 30 Spieltagen führte der HSC die Tabelle an. Ein großes Kompliment an die Mannschaft und an die Trainer Rainer Behrends und Frank Kittel. Aber nicht nur die Fußballer standen im Focus, sondern auch ein Schiedsrichter: Robert Schröder. Schon seit der Saison 2010/2011 leitete der damals 25-Jährige Spiele der Regionalliga. Zwischenzeitlich ist er schon in der 2. Liga unterwegs und auf dem Sprung in die 1.Bundesliga. Der HSC ist stolz, dass aus seiner Ausbildung und Betreuung ein solches Ausnahmetalent hervorgegangen ist. Grundstein für die kontinuierliche Entwicklung hatte schon vor Jahren Thorsten Schuschel gelegt, dessen Sohn Bastian auch bereits in der Bezirksoberliga pfeift. Hohen Besuch bekamen die Handball-Minis des HSC im Vorfeld der Europameisterschaft der Herren. Bundestrainer Gudjon Sigurdsson schaute sich in Hannover nach einem adäquaten Trainingspartner um und fand in der Sahlkamp-Halle die Minis des HSC. Gut, zu einem richtig intensiven Trainingsspiel kam es nicht, aber die Nationalspieler posierten zum Abschluss mit den Minis zu einem einmaligen Foto. Die Kids freuten sich riesig, ihre Vorbilder einmal aus der Nähe zu erleben. Und wie wir wissen, hat sich die Vorbereitung mit den Minis für unsere Nationalmannschaft gelohnt, sie wurden Europameister.

2015

Unsere Abteilung Fitness und Gesundheit ist immer auf der Höhe der Zeit. Ab Januar 2015 konnten sich Kursteilnehmer, Mitglieder und Nichtmitglieder nach lateinamerikanischen Rhythmen beim Zumba fit machen. Eine tolle Ergänzung unseres Angebots, das ja schon mit Yoga und Pilates neue Wege beschreitet. Wegbereiterin ist in erster Linie die Abteilungsleiterin Renate Mohrmann. Gemeinsam mit ihren Übungsleiterinnen und einem Übungsleiter, dem immer fit auftretenden Peter Fülle, werden stets neue Angebote für Mitglieder, aber auch externe Kursteilnehmer ausgearbeitet. Renate hält die Fäden fest, aber charmant in ihren Händen. Kaum zu zählen sind die Stunden, in denen sie für ihren HSC arbeitet. Entsprechend umfangreich ist das Angebot, sage und schreibe 45 Trainingsangebote in der Woche. Seit 2013 ist auch ein Lauftreff im Programm, der von Eva Friedrich geleitet wird. Man trifft sich dienstags auf dem HSC Gelände, um dann zum Lauf in die Eilenriede oder entlang des Mittellandkanals zu joggen. Je nach individuellen Möglichkeiten wechselt die Länge der Strecke und das Tempo. Eine hohe fachliche Kompetenz zeichnet die Leiterin aus, so kann sie auf zahlreiche Erfolge zurückschauen. Höhepunkt war der Titel der Weltmeisterin über 5000m im australischen Brisbane in der Altersgruppe W50. Aber auch die Marathon-Strecke liegt ihr, denn sie gewann 1989 in der Altersklasse 35 den Bremen Marathon in 2Std.56Min. „Ich habe alles erreicht, was in einer Senioren-Karriere möglich ist“, so die bescheiden gebliebene Läuferin. „Nun gebe ich meine Erfahrungen gern weiter“. Eine weitere Person sollte im Jahr 2015 auch einmal in den Fokus gesetzt werden, der im Verein weitgehend außerhalb des Rampenlichts tätig ist, aber oft der meist geliebte oder meist gehasste Mann im Vorstand ist – der technische Leiter. Der HSC hat das Glück, seit vielen Jahren Gunnar Niggemann in dieser Funktion in seinen Reihen zu haben. Viele Vereine beneiden uns um diesen technisch hoch ausgebildeten Fachmann. „Nebenberuflich“ ist Dipl.-Ing. Gunnar Niggemann als Berufschullehrer tätig. Doch sein Herz gehört dem HSC und der Aufgabe, seinen Verein technisch und energetisch für die Zukunft fit zu machen. Sein Engagement sorgte letztlich für einen mutigen Schritt in die Zukunft: der Vorstand beschloss, „Nägel mit Köpfen“ zu machen und nicht nur einen gewissen Sanierungsstau am Vereinsgebäude zu beseitigen. Die permanent steigenden Energiekosten, die in einem Sportverein einen besonders hohen Kostenfaktor ausmachen, sollten gesenkt werden. Hierzu war eine energetische Sanierung mit kompletter Wärmedämmung des Gebäudes, eine Mauerwerkssanierung und eine zentrale Heizanlage auf neuestem Stand erforderlich. Hinzu kamen eine Solarthermieanlage, eine Regenwassernutzungs- und eine Fotovoltaikanlage. Da die im Keller des Clubhauses vor sich hin staubende Kegelbahn unwirtschaftlich geworden war, riss man diese heraus, um Fitnessräume zu erstellen, die an die VHV vermietet werden konnten. Diese Runderneuerung des Clubhauses wurde schließlich noch mit dem Bau eines Kabinentrakts und einer Geschäftsstelle abgerundet. Der HSC verfügte nun über ein modernisiertes und den Erfordernissen eines so großen Vereins angemessenes Clubhaus. Besonders betont werden sollten die hunderte von freiwillig geleisteten Arbeitsstunden (Eigenanteil) von Vereinsmitgliedern, an erster Stelle sei Gunnar Niggemann gedankt. Höhepunkt der fußballerischen Saison 2015 war sicherlich die Europameisterschaft der gehörlosen weiblichen Fußballmannschaften vom 17. bis 26. Juni, die Euro Deaf, Einige Spiele dieses in Hannover veranstalteten Turniers wurden auf unserer Anlage durchgeführt. Viele Zuschauer freuten sich, einmal internationale Damenmannschaften zu beobachten und anzufeuern. Es spielten Mannschaften aus Russland, Polen, Großbritannien und Deutschland in unserem Stadion. Das Abspielen der jeweiligen Nationalhymnen verlieh der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen. Nach einem Sieg im Halbfinale gegen Polen qualifizierte sich Deutschland für das Endspiel. Leider war dies in der HDI-Arena angesetzt. Russland besiegte die deutschen Damen deutlich mit 6:1. Für den reibungslosen Ablauf sorgten viele freiwillige Helfer/innen des HSC und die hauptamtlichen Kräfte. Am 10.12.2015 verstarb der Begründer und langjährige Leiter der BoulePétanque-Abteilung, Wolfgang Heinze im Alter von nur 62 Jahren nach schwerer Krankheit. Er brachte das südfranzösische Spiel in unseren Verein und verstand es, schon bald eine aktive Gruppe um sich zu sammeln. Von der „letzten Ecke“ auf dem damaligen A-Platz bis zum heutigen „Boule-Dom“ mit Flutlicht und eigener kleiner Hütte, verbesserten sich die Bedingungen für die „Pétanquer“, eine gute Entwicklung der Abteilung in über 20 Jahren. Als Leiter und Ideengeber, nebenbei auch als einer der besten Spieler, immer dabei: Wolfgang Heinze. Aber nicht nur seine Abteilung lag ihm am Herzen, er engagierte sich auch beim Sommerfest und anderen Veranstaltungen, er war einfach da! Wir vermissen ihn.